Klemens Unger und Norber Sterl haben ihrem neuen Buch, die Geschichte und den Verlauf der umfangreichen Renovierung der Asamkirche in Aldersbach dokumentiert.
Das Buch ist in der Orangerie der Gemeinde Aldersbach, dem Klosterladen der Brauerei und im Pfarrbüro erhältlich.
Aldersbach. „Jauchzet, frohlocket!“ Bereits mit den ersten Takten des Eingangschores erfüllten die Chorphilharmonie Regensburg und ihr Orchester letzten Samstag den barocken Kirchenraum mit beeindruckender Klangfülle. Vor der eindrucksvollen Kulisse der Asamkirche entfaltete sich ein Konzert, das Musik und Architektur miteinander verband. Auf Initiative ihres Vorstandes Klemens Unger hatte der Verein „Die Freunde der Asamkirche“ zu einem besonderen musikalischen Erlebnis eingeladen – Johann Sebastian Bachs berühmtem Weihnachtsoratorium. Am 25. Dezember 1734 uraufgeführt, geriet es sehr schnell in Vergessenheit, bevor es erst im 20. Jahrhundert zu einem Riesenerfolg wurde. Dabei handelt es sich eigentlich um einen Kantatenzyklus, dessen sechs Teile an den drei Weihnachtsfeiertagen, dem Neujahrsfest, dem Sonntag nach Neujahr und dem Dreikönigstag aufgeführt wurden. Aus aufführungstechnischen Gründen waren bei dem Konzert allerdings nur die Kantaten I-III sowie VI zu hören. „Es freut mich die Kirche so gut gefüllt zu sehen“, begrüßte Pfarrer Sebastian Wild zu Beginn des Konzerts die vielen Zuhörer, die den Weg nach Aldersbach gefunden hatten. Dabei hieß er namentlich 1. Bürgermeister Harald Mayrhofer und dessen Stellvertreterin Marie-Luise Wiese sowie Leitenden Baudirektor Norbert Sterl herzlich Willkommen. Letzteren dürfte es besonders gefreut haben, die in neuem Glanz erstrahlende Kirche zu bewundern, war es doch seine Behörde, die für die langjährige Innenrenovierung verantwortlich war. Dabei nutzte Pfarrer Wild die Gelegenheit, um auch auf den erst kürzlich im Friedrich Pustet Verlag erschienenen Bildband „Asamkirche Aldersbach – Barockes Erbe bewahren“ von Norbert Sterl und Klemens Unger hinzuweisen, bevor die Musik zu spielen begann. Dabei begeisterten nicht nur der stimmgewaltige Chor und die Virtuosität des Orchesters, sondern die wunderschönen Solistenpartien, die allesamt hochkarätig besetzt waren. Tenor Martin Platz ist festes Mitglied des Opernensembles des Stadttheaters Nürnberg. Im Sommer 2022 sang er zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen und kehrte im Jahr 2024 dorthin als Solist in Beethovens 9. Sinfonie zurück. Der Bass Holger Ohlmann wirkt im Ensemble des Münchner Gärtnertheaters, wo er zahlreiche Partien gestaltete. Daneben ist er ein gefragter Lied- und Oratoriensänger im In- und Ausland. Die preisgekrönte Sopranistin Eva Zalenga sang bereits an der Kopenhagener Royal Danish Opera sowie der Deutschen Oper Berlin. Die Mezzosopranistin Vera Egorova, die ebenfalls Gewinnerin und Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ist, führten Gastverträge, nach ihrem Musikstudium in Moskau, nach Hannover, Cottbus, Kiel sowie an das Theater in Regensburg, dessen Ensemble sie bis zum Jahr 2019 angehörte. Was ist aber ein Orchester ohne seine Leitung. Horst Frohn, der Dirigent, begann nach seinem Gesangsstudium in Aachen seine musikalische Karriere als Mitglied des Rundfunkchors des WDR. Später widmete er sich immer mehr der Arbeit als Chorleiter und Dirigent. Seit Jahren verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Chören und Orchestern in Japan. Im Jahr 2019 leitete er zudem Neujahrskonzerte in den größten Konzerthallen Chinas. Nach fast zwei Stunden fand ein Konzert voller Intensität und barocker Klangpracht schließlich seinen würdigen Abschluss. Denn als die letzten Töne verklungen waren, wurden die Musiker mit langanhaltendem Applaus der begeisterten Zuhörer belohnt. „Wenn Musik der Barockzeit in einer prachtvollen Kirche der gleichen Epoche erklingt, dann ist das schon ein faszinierender Kunstgenuss. Wenn dann aber zum Weihnachtsoratorium von Bach auch noch die Vision der Weihnacht von Cosmas Damian Asam im Deckenfresko erstrahlt, dann geht das unter die Haut. Musik und Fresko verschmelzen zu einem unvergesslichen Gesamtkunstwerk. Sinniger kann man das Weihnachtsfest 2025 nicht erwarten“, zeigte sich auch Klemens Unger sichtlich zufrieden mit dem Konzertabend.
Aldersbach. „Was feiert ihr eigentlich an Fronleichnam?“ Die Frage bekommen Katholiken oft zu hören und die meisten Fragenden denken dabei an etwas wie Tod und Leiche. Mit der Leiche Jesu hat das Fest aber nichts zu tun, sondern die Gläubigen feiern die Einsetzung der Eucharistie, also der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu. Dabei trägt ein Geistlicher den Leib Christi in Form der gewandelten Hostie, die sich in einer Monstranz befindet durch Straßen oder Felder, überdacht von einem Stoffbaldachin, dem sogenannten „Tragehimmel“. Halt wird an verschiedenen mit Blumen verzierten Stationen gemacht und die Kirchen mit einem Blumenteppich ausstaffiert. So auch dieses Jahr erstmals wieder in der Aldersbacher Kirche. Vor über dreißig Jahren, in der Zeit von Pfarrer Hauer, entwarf Gundi Höppler eine Damenschneidermeisterin und Handarbeitslehrerin die Motive und Vorlagen. Unterstützt von ihrer Schwester Fini und vielen Helfern wurde der Teppich letztendlich mit Blumen gelegt. Dieser Brauch fand im Jahre 2005 sein vorläufiges Ende, weil die Schwestern Höppler altersbedingt nicht mehr in der Lage waren sich weiter um den Blumenteppich zu kümmern. Die gelernte Schnitttechnikerin Angelika Pauli, die immer wieder Kontakt mit Gundi Höppler hatte und sich für die Thematik zu interessieren begann, setzte den Brauch schließlich zusammen mit Christl Knödl, Evi Wagener und Mesnerin Christine Feyrer fort. Und so gibt es seit dem Jahre 2010 in Aldersbach wieder einen Blumenteppich. Seit der Schließung der Pfarrkirche im Jahre 2018 fiel der Blumenteppich naturgemäß kleiner aus, da die Portenkirche in der man bis zum Abschluss der Renovierungsarbeiten die Gottesdienste abhielt, nicht so viel Platz bot. Dieses Jahr war es allerdings anders. Nach Abschluss der aufwändigen sechsjährigen Renovierungsarbeiten konnte erstmals wieder ein Blumenteppich in der Asamkirche gelegt werden. Und der konnte sich durchaus sehen lassen. Mit stattlichen 2 m Breite und 10 m Länge füllte er den vorderen Teil des Kirchenganges. Bei diesen Dimensionen brauchte es aber mehr helfende Hände, damit der Teppich auch rechtzeitig zum Gottesdienst fertig war. Deshalb waren die Initiatorinnen für die Unterstützung durch Gerlinde Sigl, Maria Häring und Ute Mauritz-Sporrer sehr darkbar. Obwohl das Blumenangebot im Juni nicht mehr so reichlich ist, gelang es den fleißigen Damen drei wunderschöne Motive zu gestalten. Ein Anker als Symbol für Hoffnung und Zuversicht, die heilige Pforte und letztendlich ein flammendes Herz aus roten Rosenblüten wurden im Teppich eingearbeitet. Am Mittwochvormittag machten sie sich an die Ausgestaltung des Blumenteppichs, bevor ihr Werk am Nachmittag, nach getaner Arbeit, nochmals letztmalig kritisch begutachtet und für gut befunden wurde.
Text: Brigitte Mörtlbauer-Ruhland
Fotos: Angelika Pauli
Christl Knödl (v.), Evi Wagener (l.) und Maria Häring (knieend) vertieft bei der Arbeit.
Verabschiedung von langjährigen Kirchenverwaltungsmitgliedern
Aldersbach. „Theologisch verlangt der Dreifaltigkeitssonntag einiges von uns ab“, meinte Pfarrer Sebastian Wild in seiner Predigt letzten Sonntag. Der Dreifaltigkeitssonntag ist das Hochfest am Sonntag nach Pfingsten und innerhalb des Kirchenjahres etwas Besonderes. Denn er stellt anders, wie Weihnachten und Ostern nicht ein Ereignis, sondern eine kirchliche Glaubenswahrheit in den Mittelpunkt und zwar die vom dreieinigen Gott. „Bestehend aus Vater, Sohn und heiligem Geist kann man diese Drei nicht voneinander trennen und das ist nicht gerade einfach zu verstehen“, führt der Geistliche in seiner Predigt weiter aus. Damit gelang Pfarrer Sebastian Wild gekonnt die Überleitung zu einer weiteren Besonderheit am Ende des sonntäglichen Gottesdienstes. Es galt nämlich sich von vier langjährigen Kirchenverwaltungsmitgliedern zu verabschieden. Einer davon war Josef Knödl, der zwölf Jahre Mitglied dieses Gremiums und dabei vor allem im Archiv- und Schriftwesen engagiert war. Langweilig wird es ihm nach seinem Ausscheiden allerdings nicht, da er nunmehr fachkundig durch die frisch renovierte Asamkirche führt. Regina Maydl gehörte insgesamt 24 Jahre der Kirchenverwaltung an, bekam jedoch nicht, wie die anderen ausscheidenden Mitglieder eine Dankesurkunde ausgehändigt, da sie aktuell auf der Nachrückerliste für die aktuelle Kirchenverwaltung steht. Der vormalige Finanzbeamte Siegfried Bäumler kann ebenso 24 Jahre Mitgliedschaft in der Kirchenverwaltung aufweisen, wobei er sein Fachwissen vor allem in der Verwaltung der Kindergärten einbrachte. Bei Ihnen bedankte sich Sebastian Wild herzlich für deren Engagement in der Kirche, bevor er sich an Thomas Knödl wandte. Dieser stand zwölf Jahre lang dem Gremium als Kirchenpfleger vor. In diese Zeit fiel vor allem die langjährige und aufwändige Innenrenovierung der Asamkirche. „Eine Sanierung ohne ihn hätte so nicht stattfinden können und wäre so auch nicht möglich gewesen“, lobte Pfarrer Sebastian Wild. Er habe die Pfarrei nicht nur in einem, gerade was die finanzielle Situation betrifft, sehr guten Zustand übergeben, sondern war immer auf der Baustelle anwesend und hat, wenn Not am Mann war, auch selbst mit Hand angelegt. „Er hat die Pfarrei in hervorragender Art und Weise auf Vordermann gebracht“, fügte der Geistliche abschließend an, was von den Gottesdienstbesuchern mit langanhaltendem Applaus quittiert wurde. Nachdem die Dankesurkunden des Bistums Passau und der Pfarrei sowie ein paar Flaschen Bier, die Pfarrer Sebastian Wild persönlich gebraut hatte, ausgehändigt worden waren, wandte sich der Geistliche noch an Christl Knödl, der Ehefrau des vormaligen Kirchenpflegers. Sie hatte zwar kein Wahlamt inne, leistete aber trotzdem großartige Arbeit, indem sie ihren Ehemann unterstützte und im Asam Cafè mitarbeitete. Hierfür überreichte ihr Sebastian Wild mit einem herzlichen Vergelt’s Gott einen Blumenstrauß.
Bild und Text: Brigitte Mörtlbauer-Ruhland
(v.l.) Maria Jaborek, Regina Huber (Vorsitzende des Pfarrgemeinderats), Josef Knödl, Thomas Knödl, Pfarrer Sebastian Wild, Siegfried Bäumler, Christl Knödl und Regina Maydl.
Aldersbach. „Singen kann man nicht genug. Frisch gesungen, froh gelaunt, so meistert man das Leben, dass man selber staunt“, mit diesem fröhlichen Kanon stimmt sich der Aldersbacher Kirchenchor in der Chorprobe ein, bevor es an das Üben des eigentlichen Liedguts geht, das zum Gottesdienst an Fronleichnam zum Besten gegeben wird. Seit ungefähr 50 Jahren ist der Aldersbacher Kirchenchor fester und nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Schon lange gestaltet er nicht mehr jeden sonntäglichen Gottesdienst – das wäre nicht zu meistern. Aber die Hochfeste des kirchlichen Jahreskreises, wie Heilig-Drei-König, Karfreitag, Ostersonntag, Fronleichnam, das Patrozinium Maria Himmelfahrt, Kirchweih und natürlich Weihnachten werden noch immer feierlich musikalisch umrahmt. Dabei umfasst das Repertoire nicht nur klassische, sondern durchaus auch moderne Stücke. „Wir haben eine wunderschöne, frisch renovierte Kirche mit hervorragender Akustik. Nun gilt es, sie wieder mit Leben und Musik zu füllen“, meint auch Pfarrer Sebastian Wild, der sich nicht nur über die Musik des Kirchenchors, sondern auch den Pfarrverbandschor Canto Allegro bei Lobpreisandachten freuen kann. In letzter Zeit drücken allerdings Chorleiterin Anette Voggenreiter, was den Kirchenchor betrifft, Nachwuchssorgen. Die gebürtige Neckarsulmerin, die seit dem Jahr 1993 in Aldersbach lebt und dem Chor seit nunmehr zwanzig Jahren vorsteht, sieht mit großer Sorge in die weitere Zukunft des Kirchenchors. Krankheitsbedingt ist er mittlerweile auf insgesamt neun Sängerinnen und vier Sänger zurückgegangen. Vor allem die Männerstimmen fehlen. Dabei sei nach ihrer Ansicht der Kirchenchor gerade zur Aufrechterhaltung des Miteinanders in der Pfarrgemeinde Aldersbach so wichtig. Ihrer Meinung nach sei das Singen in der Gemeinschaft auch viel mehr, als nur die musikalische Umrahmung von Gottesdiensten. Es ist nicht nur der Gesundheit förderlich, sondern bietet zudem Raum für persönliche Begegnungen, was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. „Wir sind offen für alle für unsere Wohlfühltruppe. Wir lachen viel und die Geselligkeit kommt auch nicht zu kurz“, führt Anette Voggenreiter weiter aus. Geprobt wird im vierzehntägigen Rhythmus immer donnerstags von 19.00 Uhr bis 20.15 Uhr in den Räumlichkeiten des Aldersbacher Kultur- und Begegnungszentrums in der Ritter-Ortolf-Straße 1a. Wer Interesse hat sich dem Chor anzuschließen, ist herzlich dazu eingeladen bei der nächsten Probe am Donnerstag 3. Juli ganz unverbindlich mal vorbeizuschauen oder sich bei Anette Voggenreiter unter der Telefonnummer 08543/91001 (abends) zu melden. „Übrigens, Erfahrung im Chor-Singen ist hilfreich, aber nicht notwendig. Wichtige Voraussetzung ist Freude am Singen“, fügt Frau Voggenreiter augenzwinkernd hinzu.
Text und Foto: Brigitte Mörtlbauer-Ruhland
Freuen sich auf die Musikprobe (v.l.) Chorleiterin Anette Voggenreiter, Astrid Bruckmann, Regina Maydl, Angelika Griesbacher, Angela Eggersdorfer, Inge Röse, Brigitte Diewald, Renate Stockinger, Alois Buchner, Adi Diewald, Josef Siglmüller und Markus Bauer. Nicht auf dem Foto zu sehen ist Evi Wagener.
Aldersbach. Eine Erstkommunion ist immer etwas Besonderes. Wenn sie aber noch dazu in einem Gotteshaus zelebriert wird, das die letzten Jahre aufgrund umfangreicher Renovierungsmaßnahmen nicht genutzt werden konnte, dann ist es etwas ganz Besonderes, wenn dort wieder Kommunionkinder einziehen. Das letzte Mal geschah dies im Jahr 2018. Seit dieser Zeit wurde in die Pfarrkirche in Aidenbach ausgewichen. Dieses Jahr war es wieder soweit und 13 Buben sowie 9 Mädchen konnten in der Kirche Maria Himmelfahrt in Aldersbach ihre Erstkommunion empfangen. Hinter ihnen liegen Monate der Vorbereitung. Im Februar ging es los, als sie sich im Rahmen eines sonntäglichen Gottesdienstes vorstellten. Viel ist seit dieser Zeit passiert. Vier Gruppenstunden, eine Wortgottes-Feier des gesamten Pfarrverbandes, ein Kinderkreuzweg, das Ablegen der Erstbeichte, der Besuch der ortsansässigen Bäckereien und die Einbindung beim weihnachtlichen Krippenspiel sowie der Sternsinger-Aktion. Immer an ihrer Seite – Pastoralassistentin Monika Schüllner sowie Kathrin Knödl, Rita Herrndobler, Conny Deragisch und Christina Baumgartner. Und plötzlich war er da – der große Moment. Feierlich zogen sie zusammen mit Pfarrer Sebastian Wild und den Ministranten in das festlich geschmückte Gotteshaus ein, das nach Abschluss der Renovierungsarbeiten zudem in neuem Glanz erstrahlte. „Angekommen – ihr seid angekommen. Aber das Wichtigste ist, dass eure Herzen jetzt bereit sind, offen für Gott und ihr ihm sagt, ich möchte dein Freund sein“, mit diesen Worten begrüßte Monika Schüllner die sichtlich aufgeregten Kommunionkinder. Nach den von Sarah Schommer und Conny Deragisch vorgetragenen Lesungen, trat Pfarrer Sebastian Wild an den Altar. „Endlich ist es auch in Aldersbach soweit. Jetzt seid ihr dran“, wandte er sich an die Kinder. Nach seiner Predigt und der Erneuerung des Taufversprechens versammelten sich die Erstkommunionkinder zusammen mit dem Priester um den Altar, um gemeinsam das Vater unser zu beten. Anschließend empfingen sie zum ersten Mal die heilige Kommunion, bevor jedes Kind einzeln vortrat und seine Kommunionkerze entzündete. Mit einem gemeinsam gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ nahm der Gottesdienst schließlich sein Ende. Anschließend traten drei Kommunionkinder vor die Gottesdienstbesucher, um sich bei Pfarrer Sebastian Wild, ihren Eltern und allen, die sie in der langen Zeit begleitet und den Gottesdienst gestaltet haben, zu bedanken. Dabei vergaßen sie auch nicht den Pörndorfer Kirchenchor zu erwähnen, der unter der Leitung von Heide Schilcher-Ratzenböck, Margit Knödl an der Kirchenorgel und am E-Piano, Hildegard Hirler an der Flöte, Karin Pichlmeier an der Gitarre sowie David Winkler am Cajon den Gottesdienst musikalisch umrahmte, was mit großem Applaus quittiert wurde.
Text: Brigitte Mörtlbauer-Ruhland
Foto: Karin Sedlmeier
Die Kommunionkinder der Pfarrei Aldersbach strahlen um die Wette zusammen mit Pfarrer Sebastian Wild (h. Mitte) sowie Sarah Schommer (v.l.), Kathrin Knödl (2.Reihe l.), Rita Herrndobler (3. Reihe l.), Conny Deragisch (r.), Pastoralassistentin Monika Schüllner (2. Reihe r.), Christina Baumgartner (3. Reihe r.) sowie die Rektorin der Grundschule Aldersbach Monika Buchbauer (letzte Reihe r.).
Aldersbach. „Haben wir schon das Wechselgeld? Den Kaffee können wir morgen abholen und nicht vergessen, wir brauchen auch noch Tee, Zucker und Milch.“ Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Räumlichkeiten wurden bereits auf Hochglanz geputzt und das Team steht – also alles bereit für den Saisonstart. Vor acht Jahren öffnete das Asam Cafè in Aldersbach erstmals seine Türen. Die Initiatoren wollten einen Ort der Begegnung schaffen und den gesamten erwirtschafteten Erlös der kostspieligen Innenrenovierung der Kirche in Aldersbach zufließen lassen. „Wird das Konzept aufgehen?“ diese Frage stellten sich die ehrenamtlich tätigen Damen des Asam Cafè Teams zu Beginn sorgenvoll. Diese Zweifel waren allerdings unberechtigt, denn von Anfang wurde das Cafè sehr gut angenommen und in kürzester Zeit zu einem beliebten Treffpunkt im Ort. An dem Erfolg haben nicht nur die freundlichen Damen vom Team, sondern vor allem die selbstgemachten Kuchen und Torten einen großen Anteil. Da das Team diese Aufgabe allerdings nicht alleine stemmen könnte, wird es hierbei dankenswerterweise von zahlreichen Kuchenbäckerinnen und sogar Kuchenbäckern unterstützt, die Sonntag für Sonntag süße Köstlichkeiten anliefern. Übrigens wird gerade an einem weiteren Highlight der kommenden Saison mit Feuereifer gearbeitet. Da viele Gäste immer wieder nach den Rezepten der Kuchen und Torten fragen, wird es voraussichtlich ab Juni ein Backbuch mit den Lieblingsrezepten der Kuchenbäckerinnen des Cafès zu kaufen geben. Geöffnet hat das Cafè auch dieses Jahr ausschließlich an den Sonntagen und zwar jeweils von 13 bis 17 Uhr. Los geht`s am kommenden Pfingstsonntag, 19. Mai.